USV-Anlage auslegen und berechnen: Leistung, Batterie und Überbrückungszeit

von Thiele

„Unsere Verbraucher benötigen zusammen 12 kW. Reicht eine 15-kVA-USV für 20 Minuten?“

Diese Frage lässt sich aus den beiden Zahlen allein nicht beantworten. Zuerst muss klar sein, welche Verbraucher bei Netzausfall tatsächlich weiterlaufen, wie hoch ihre Scheinleistung ist und ob kurzzeitige Lastspitzen auftreten. Danach wird die Batterie für die geforderte Überbrückungszeit betrachtet.

Eine gute USV-Auslegung besteht deshalb aus zwei getrennten Prüfungen:
Kann die USV die Last versorgen?
Kann der Energiespeicher sie lange genug versorgen?

Techniker prüft eine große USV-Anlage in einem industriellen Technikraum
Zur USV-Auslegung gehören die tatsächliche Last, ihre Leistungsspitzen und die geforderte Überbrückungszeit.

Welche Verbraucher sollen weiterlaufen?

Am Anfang steht eine Lastliste. Erfassen Sie jeden Verbraucher, der an der USV hängen soll, mit seiner tatsächlichen elektrischen Aufnahme. Entscheidend ist der Betriebszustand während des Netzausfalls.

Eine brauchbare Lastliste enthält:

Angabe Warum sie gebraucht wird
Verbraucher und Anzahl Macht die Rechnung überprüfbar
Wirkleistung in W oder kW Bestimmt wesentlich den Energiebedarf
Scheinleistung in VA oder kVA Muss innerhalb der USV-Ausgangsleistung liegen
Leistungsfaktor Verbindet Wirk- und Scheinleistung
Einschalt- und Lastspitzen Kann die USV trotz passender Dauerleistung überlasten
Gleichzeitigkeit Zeigt, welche Lasten tatsächlich zusammen auftreten
Verhalten bei Netzausfall Manche Verbraucher fallen ab, andere starten erst dann

Wo möglich, sollten Lasten im relevanten Betrieb gemessen werden. Die Nennleistung eines Netzteils oder die mechanische Leistung eines Motors ist nicht zwangsläufig seine tatsächliche elektrische Aufnahme.

Prüfen Sie außerdem, ob wirklich jeder angeschlossene Verbraucher überbrückt werden muss. Eine gezielte Abschaltung unkritischer Lasten kann die benötigte USV-Leistung und Batteriekapazität deutlich verändern.

USV-Leistung berechnen: kW und kVA getrennt prüfen

USV-Anlagen werden häufig mit einer Leistung in kVA bezeichnet. Zusätzlich besitzt jedes Modell eine zulässige Wirkleistung in kW. Beide Grenzen müssen eingehalten werden.

Die grundlegende Beziehung lautet:

\[ P = S \cdot \lambda \qquad\text{beziehungsweise}\qquad S = \frac{P}{\lambda} \]

Dabei steht \(P\) für die Wirkleistung in kW, \(S\) für die Scheinleistung in kVA und \(\lambda\) für den Leistungsfaktor der Last.

Ein Verbraucher mit 8 kW und einem Leistungsfaktor von 0,8 beansprucht beispielsweise:

\[ S = \frac{8\ \mathrm{kW}}{0{,}8} = 10\ \mathrm{kVA} \]

Eine USV mit 10 kVA, aber nur 8 kW zulässiger Ausgangsleistung läge damit bereits an beiden Grenzen. Reserve für Lastschwankungen wäre nicht vorhanden.

So entsteht die erforderliche Leistungsgröße

  1. Addieren Sie die Wirkleistungen der gleichzeitig betriebenen Verbraucher.
  2. Ermitteln Sie deren Scheinleistungen und addieren Sie diese für eine konservative erste Abschätzung.
  3. Berücksichtigen Sie realistische Erweiterungen und Lastschwankungen.
  4. Vergleichen Sie beide Ergebnisse mit den kW- und kVA-Grenzen der vorgesehenen USV.
  5. Prüfen Sie Einschaltströme, Überlastfähigkeit und gegebenenfalls die Belastung einzelner Phasen separat.

Ein pauschaler Reservewert kann für die Vorauswahl helfen. Er ersetzt keine Prüfung des tatsächlichen Lastverlaufs. Gerade Motoren, Transformatoren und größere Netzteile können beim Einschalten eine deutlich höhere Leistung fordern als im Dauerbetrieb.

Überbrückungszeit festlegen, bevor die Batterie gewählt wird

Die benötigte Laufzeit ergibt sich aus dem Betriebsziel. Soll die IT geordnet herunterfahren? Muss die USV die Startzeit einer Netzersatzanlage überbrücken? Oder soll ein Prozess bis zum Ende eines Arbeitsschritts weiterlaufen?

Für die Zeitvorgabe zählen alle Schritte bis zum sicheren Zielzustand. Bei einem Aggregat können dazu Erkennung des Netzausfalls, Start, Stabilisierung, Umschaltung und eine zeitliche Reserve gehören. Die Verträglichkeit von USV und Aggregat muss zusätzlich geprüft werden: Ein ungeeignetes Zusammenspiel kann dazu führen, dass eine USV trotz laufendem Aggregat wiederholt auf Batterie schaltet.

Energiebedarf als erste Abschätzung

Bei annähernd konstanter Last gilt:

\[ E_\mathrm{AC} = P_\mathrm{Last} \cdot t \]

Für 12 kW über 20 Minuten ergibt sich:

\[ E_\mathrm{AC} =12\ \mathrm{kW}\cdot\frac{20}{60}\ \mathrm{h} =4\ \mathrm{kWh} \]

Die Verbraucher benötigen in diesem Beispiel 4 kWh elektrische Energie am USV-Ausgang. Das ist noch keine Angabe zur erforderlichen Batterie-Nennkapazität. Verluste, Entladerate, zulässige Entladetiefe, Temperatur und der geplante Batteriezustand am Ende der Nutzungsdauer kommen hinzu.

Bei zeitlich veränderlicher Last werden die einzelnen Phasen getrennt berechnet:

\[ E_\mathrm{AC}=\sum(P_i\cdot t_i) \]

Wenn nach einem geordneten Abschalten nur noch die halbe Leistung versorgt werden muss, wäre eine Rechnung mit 12 kW über die gesamten 20 Minuten beispielsweise zu hoch. Umgekehrt darf eine Lastspitze während des Batteriebetriebs nicht übersehen werden.

Warum sich Batterielaufzeit nicht zuverlässig aus Ah allein ergibt

Eine Batterieangabe wie „100 Ah“ reicht nicht aus, um die Laufzeit einer USV zu bestimmen. Benötigt werden unter anderem die Batteriespannung, das Entladeverhalten bei der geforderten Leistung und die Abschaltgrenze der USV.

Besonders bei kurzen Überbrückungszeiten ist die Entladung vergleichsweise hoch. Die auf einem Batterieetikett angegebene Ah-Kapazität darf daher nicht einfach mit der Nennspannung multipliziert und anschließend durch die Last geteilt werden, um eine garantierte Laufzeit zu erhalten.

Für die endgültige Auswahl zählen die Laufzeitdaten der konkreten USV-Batterie-Kombination bei der vorgesehenen Last. Hersteller stellen dafür Laufzeitkurven oder Konfigurationsdaten bereit. Der Nachweis sollte auch festhalten, ob er für neue Batterien gilt oder eine Reserve für den geplanten Batteriezustand am Ende der Nutzungsdauer enthält.

Klären Sie vor der Auswahl außerdem:

  • Batterietechnologie und zulässige Betriebstemperatur
  • erforderliche Wiederaufladezeit nach einer Entladung
  • mögliche weitere Netzausfälle vor vollständiger Wiederaufladung
  • Platzbedarf, Zugänglichkeit und Batteriewartung
  • Überwachung von Batterie und Einzelkomponenten
Elektrotechniker misst mit einer Stromzange an einem einzelnen Leiter einer elektrischen Verteilung
Gemessene Lasten und Einschaltströme liefern eine bessere Grundlage für die Geräteauswahl als Typenschildwerte allein.

USV-Technologie und Redundanz passend wählen

Neben Leistung und Laufzeit muss das Betriebsverhalten zur Last passen. Die Normenreihe IEC 62040-3 beschreibt Leistungsmerkmale und Prüfanforderungen für USV-Systeme. Bei der Auswahl begegnen Ihnen unter anderem die Klassen VFD, VI und VFI. Eine VFI-USV arbeitet im Doppelwandlungsbetrieb; welche Betriebsart sinnvoll ist, hängt von Last, Netzqualität und Schutzziel ab.

Eine zweite Frage ist die gewünschte Verfügbarkeit. Leistungsreserve und Redundanz sind verschiedene Dinge. Soll nach Ausfall eines Leistungsmoduls die volle kritische Last weiterlaufen, müssen die verbleibenden Module diese Last allein tragen können.

Beispiel: Eine kritische Last von 12 kW wird durch zwei parallel betriebene Module mit jeweils 10 kW versorgt. Zusammen reicht ihre Leistung aus. Fällt eines aus, verbleiben nur 10 kW. Für diese Last liegt also keine N+1-Redundanz vor.

Prüfen Sie bei der Planung auch Wartungsbypass, Austauschbarkeit von Modulen, Überwachung und den gewünschten Betrieb während einer Wartung. Ein Bypass schafft einen Wartungsweg, schützt die Verbraucher in dieser Betriebsart aber nicht automatisch weiter gegen jede Netzstörung.

Praxisbeispiel: USV für IT und Steuerungstechnik

Das folgende Beispiel zeigt den Rechenweg. Die genannten Werte beschreiben kein bestimmtes USV- oder Batteriemodell.

Ein Betrieb möchte Server, Netzwerk und Steuerungstechnik bei Netzausfall 20 Minuten versorgen. Für die gleichzeitig aktiven Verbraucher liegen folgende Werte vor:

Verbraucher Wirkleistung Leistungsfaktor Rechnerische Scheinleistung
Server und Speicher 8 kW 0,95 8,42 kVA
Steuerungstechnik 3 kW 0,90 3,33 kVA
Netzwerk 1 kW 0,90 1,11 kVA
Summe 12 kW   12,86 kVA

Die getrennte Betrachtung ergibt 12 kW und für eine konservative Vorauswahl rund 12,9 kVA. Eine angenommene Erweiterung um 20 Prozent führt rechnerisch zu 14,4 kW und rund 15,4 kVA. Eine USV mit 20 kVA und 20 kW Ausgangsleistung wäre damit ein möglicher Kandidat für die weitere Prüfung. Einschaltströme, Phasenlast und Datenblattgrenzen sind darin noch nicht bestätigt.

Für 20 Minuten bei durchgehend 12 kW benötigt die Last:

\[ 12\ \mathrm{kW}\cdot\frac{20}{60}\ \mathrm{h}=4\ \mathrm{kWh} \]

Diese 4 kWh am Ausgang dienen als Ausgangspunkt für die Batterieauslegung. Ob eine bestimmte Batterie die 20 Minuten tatsächlich erreicht, muss anhand der Laufzeitdaten der gewählten USV bei 12 kW, den vorgesehenen Temperaturen und dem vereinbarten Batteriezustand geprüft werden. Erst danach lassen sich Batteriebestückung und Laufzeit verbindlich angeben.

Die Anlage rund um die USV mitplanen

Die passende USV-Leistung allein macht noch keine funktionierende Installation. Eingang, Ausgang, Batterien und Einbauort müssen zusammenpassen.

Besonders wichtig sind:

  • Netzanschluss und maximaler Eingangsstrom, einschließlich Batterieladung
  • ein- oder dreiphasige Versorgung und Verteilung der Lasten auf die Phasen
  • Leitungsquerschnitte, Schutzorgane und Abschaltbedingungen
  • Kurzschlussverhalten der USV und Verhalten im Bypass
  • Temperatur, Belüftung und Abwärme im Technikraum
  • Platz für Batterie, Wartung und spätere Erweiterung
  • Meldungen und Schnittstellen für die Betriebsüberwachung

Die einschlägigen Normen hängen vom Einsatzfall ab. DIN EN IEC 62040-1:2026-09 behandelt Sicherheitsanforderungen an USV-Systeme, DIN EN IEC 62040-2 deren elektromagnetische Verträglichkeit und DIN EN IEC 62040-3 Leistungsmerkmale und Prüfungen. Für stationäre Batterieanlagen ist außerdem IEC 62485-2 relevant.

Versorgt die Anlage Einrichtungen für Sicherheitszwecke, muss deren Installation gesondert betrachtet werden. DIN VDE 0100-560 behandelt solche Stromquellen und Stromkreise; sie gilt ausdrücklich nicht allgemein für jede Ersatzstromversorgungsanlage. Die konkrete Anwendung sollte deshalb zu Beginn des Projekts festgelegt werden.

Techniker kontrolliert eine USV neben Batterieschränken und einem IT-Raum
Die tatsächliche Überbrückungszeit wird für die konkrete Kombination aus USV, Batterie und Last geprüft.

Von der Vorrechnung zur belastbaren Auslegung

Eine erste Rechnung grenzt die Leistungsklasse ein. Für ein belastbares Angebot werden die Annahmen anschließend mit Herstellerdaten und dem tatsächlichen Betriebsziel abgeglichen.

Das Ergebnis sollte mindestens festhalten: maximale Dauerlast in kW und kVA, Lastspitzen, gewünschte Laufzeit bei definierter Last, Batterieannahmen, Redundanz, Netzanschluss und Einbaubedingungen. Nur so lässt sich später prüfen, ob die angebotene Anlage die geforderte Aufgabe erfüllt.

Sie planen eine neue USV-Anlage oder den Austausch einer bestehenden Lösung? Senden Sie der Thiele KG Ihre Lastliste und die gewünschte Überbrückungszeit. Wir prüfen die passende Leistungsklasse und legen die Laufzeit für die konkrete Anlage aus.

Welche Normen können relevant sein?

Die anzuwendenden Normen hängen vom Gerät, Einbauort und Einsatzgebiet ab. Eine CE-Kennzeichnung oder einzelne Prüfstandards ersetzen deshalb keine projektbezogene Bewertung.

Für allgemeine leistungselektronische Stromrichtersysteme beschreibt IEC 62477-1:2022 grundlegende Sicherheitsanforderungen bis 1.000 V AC beziehungsweise 1.500 V DC. Sie behandelt unter anderem elektrische, thermische, energetische und mechanische Gefährdungen. Für Bahnanwendungen gilt sie jedoch nicht als alleinige Grundlage.

In industriellen Umgebungen können, sofern keine speziellere Produktnorm greift, die generischen EMV-Normen IEC 61000-6-2 für Störfestigkeit und IEC 61000-6-4 für Störaussendung relevant sein.

Für den Schutz von Leitungen bei Überstrom ist in Deutschland unter anderem DIN VDE 0100-430 zu berücksichtigen. Sie behandelt den Schutz bei Überlast und Kurzschluss. Welche Teile der DIN-VDE-0100-Reihe anzuwenden sind, hängt von der konkreten Installation ab.

Bei Wechselrichtern auf Schienenfahrzeugen ist die Abgrenzung besonders wichtig. IEC 61287-1 behandelt Merkmale und Prüfverfahren kompletter Leistungsstromrichter auf Schienenfahrzeugen. EN 50155 betrifft elektronische Betriebsmittel und deren Betriebsbedingungen. Für Schock und Vibration wurde IEC 61373 im Juli 2026 neu veröffentlicht. Hinzu kommen je nach Anwendung beispielsweise Anforderungen an EMV, Brandschutz und Isolation.

Normenstände und vertraglich vereinbarte Ausgaben sollten zu Beginn jedes Projekts geprüft werden. Eine Normnennung im Datenblatt sagt außerdem noch nicht, für welche Prüfklasse oder welchen konkreten Einbauort das Gerät geeignet ist.

Häufige Fragen zur USV-Auslegung

Häufige Fragen zur USV-Auslegung

Welche USV brauche ich für 10 kW Last?

Aus 10 kW allein ergibt sich noch kein Modell. Zusätzlich brauchen Sie die Scheinleistung beziehungsweise den Leistungsfaktor, mögliche Lastspitzen, die gewünschte Laufzeit und die geplante Reserve. Die ausgewählte USV muss sowohl in kW als auch in kVA passen.

Zuletzt aktualisiert am 28.09.2026 von Thiele.

Wie berechne ich die Überbrückungszeit einer USV?

Für eine erste Energieabschätzung multiplizieren Sie die Last in kW mit der Zeit in Stunden. Die tatsächliche Laufzeit prüfen Sie anschließend mit den Herstellerdaten für die konkrete USV-Batterie-Kombination bei Ihrer Last.

Zuletzt aktualisiert am 28.09.2026 von Thiele.

Sind 20 Prozent Leistungsreserve immer ausreichend?

Nein. Eine Reserve für spätere Erweiterungen ist sinnvoll, aber Lastspitzen und ein geforderter Betrieb nach Modulausfall müssen separat geprüft werden. Der passende Wert ergibt sich aus der Anwendung.

Zuletzt aktualisiert am 28.09.2026 von Thiele.

Kann ich die Batteriekapazität einfach aus Volt und Ah berechnen?

Volt mal Ah ergibt eine rechnerische Nennenergie in Wh. Daraus folgt noch keine garantierte USV-Laufzeit. Die entnehmbare Energie hängt unter anderem von Entladerate, Temperatur, Abschaltgrenze und Batteriezustand ab.

Zuletzt aktualisiert am 28.09.2026 von Thiele.

Was ist bei einem Netzersatzaggregat zu beachten?

Die USV muss die Zeit bis zur stabilen Übernahme überbrücken. Zusätzlich müssen Aggregat und USV beim Wiederanlauf zusammenarbeiten. Dazu gehören Eingangsverhalten, Netzqualität und der Leistungsbedarf für die Batterieladung.

Zuletzt aktualisiert am 28.09.2026 von Thiele.

Welche Angaben benötigt die Thiele KG für ein Angebot?

Hilfreich sind eine Lastliste mit kW und möglichst kVA, Daten zu Einschaltströmen, die geforderte Überbrückungszeit, vorhandene Netz- und Verteilungsdaten, der Einbauort sowie Anforderungen an Redundanz, Überwachung und Wartung.

Zuletzt aktualisiert am 28.09.2026 von Thiele.

USV-Anlage im Technikraum mit der Headline „USV richtig auslegen“
Von der Lastliste zur passenden USV-Anlage und zur nachgewiesenen Batterielaufzeit.

Sie planen eine neue USV-Anlage oder den Austausch einer bestehenden Lösung? Senden Sie der Thiele KG Ihre Lastliste und die gewünschte Überbrückungszeit. Wir prüfen die passende Leistungsklasse und legen die Laufzeit für die konkrete Anlage aus.

Telefon: +49 7191 35600
E-Mail: service@thiele-kg.de

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